Test-Bed Unterstützung im Lebenszyklus
Model in the Loop (MiL)

Die zu testende Software oder zu testenden Algorithmen liegen als Modell (z.B. UML- oder Simulink-Modell) vor. Dieses Modell wird automatisch in eine ausführbare Simulation transformiert und mit dem Simulationsmodell der Systemumgebung unter SiLEST ausgeführt (Funktionale Software - Systemtests).
Software in the Loop (SiL)

Die zu testende Software liegt als Code vor. Sie wird in die Simulation der Systemumgebung eingebettet und unter SiLEST ausgeführt.
Neben dem funktionalen Softwaretest können die Reaktionen der Software auf Ausfälle und Störungen aus der Systemumgebung unter Betriebsbedingungen analysiert werden. Zusätzlich kann untersucht werden, welche Folgen mögliche, nicht erkannte Fehler in der Software für die Verlässlichkeit und Sicherheit des gesamten Produktes haben und wie sich die Folgen solcher Fehler im gesamten Produkt ausbreiten.
Prozessor in the Loop (PiL)

Im PiL Test wird die zu testende Software auf einer Plattform ausgeführt, welche ähnliche Performanceeigenschaften wie die Zielplattform hat, d.h. dem Prozessor des Steuergerätes ähnlich ist. Die Schnittstellen des Steuergerätes werden dabei durch Softwareschnittstellen ersetzt, um die zu testende Software mit der Simulation zu verbinden. In dieser Testkonfiguration kann zusätzlich die Echtzeitfähigkeit der Software, d.h. die zeitliche Konformität der Softwareprozesse in komplexen Betriebs- und Ausfallszenarien analysiert werden.
Hardware in the Loop (HiL)

Beim HiL Test wird die zu testende Software auf der Zielplattform ausgeführt. Dabei werden die Schnittstellen des eingebetteten Steuersystems über Kabel mit der Simulation der Hardwaregeräte und der Simulation der Dynamik des gesamten Produktes verbunden. Die aus den vorangegangenen Phasen vorliegenden Testfälle und Testszenarien werden automatisch mit dem HiL - Test - Bed ausgeführt und auf diese Weise die Endqualifizierung der Steuersoftware durchgeführt.
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